Aus Beethovens Siebter

Manchmal ist es auch gut, für Augenblicke die Fresse zu halten, manchmal ist es von Vorteil, in einer von Geltungssucht zerfressenen Gesellschaft etwas, das wirkliche Lebenszeit und wirkliche Lebenskraft und vor allem gerichteten und kompromisslosen Willen erforderte, hervorzuholen und kommentarlos stehen zu lassen. Zum Kommentarlosen war ich allerdings zu schwach. Ich könnte jetzt auch weiter nicht-kommentarlos bleiben und von einer schwer schreitenden Majestät schreiben, einer alles entgrenzenden Sehnsucht und vielen weiteren Worten, mit denen ich versuchte, das zu ergreifen, was passiert, wenn man auf den Button klickt. Aber dafür, es zu lassen, bin ich gerade noch stark genug:

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