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Kleine prosaische Einmischung ins Zeitgeschehn

Da der mit dem Namen eines der vier Erzengel des Herrn versehene pausbäckige und vertrauens-vollbäuchige Minister schon lange mein Sympathiezentrum mit seiner gestellt ernsten und nachdenklich tönenden Art in die brüderlichsten Schwingungen versetzt hat, kann ich nicht länger schweigen, Brüder, und möchte ihm hiermit öffentlich unter die Arme greifen und mit ihm im Chor euch zurufen:
Denkt doch nach Leute, wenn an Russland per Bündnis und Beschluss jetzt die ganzen Waffen nicht mehr verkauft werden können – wo sollen die da denn hin? Es ist ein Glück, dass sich gerade jetzt im Irak und in Syrien die Lagen drastisch verschlimmern, wie ihr wisst. Es könnten Tausende in Syrien zu den knapp 200.000 Toten hinzukommen, bei denen wir nichts getan haben – wenn wir jetzt nicht handeln! Es ist ein „Abwägen“ zwischen „Risiko“ und „Sicherheit“ – also eigentlich überhaupt kein Abwägen Leute, sondern ran ans Eingemachte! Nur zu, rin mit die Waffen nach Damaskus, der transatlantische Bruder hat auch grünes Licht gegeben – für sich und für uns. (Und das mit dem Hilfskonvoi – pfui!)

Das Licht am anderen Ende des Abflusses

Das Licht am anderen Ende des Abflusses