Wandel in der Kriegsführung

Früher standen sich Rechtecke aus Einzelzeilen aus Menschenkörpern als grobe Schlachtformationen in wenigen Metern Abstand gegenüber und feuerten wild aufeinander aus Kanonen und Musketen, während ein Teil mit den Degen frontal dort rein stürmte, um drüben in Hälse zu hacken und Bäuche zu zerreißen, aus denen Blut hervorschoss oder die letzte Mahlzeit hervorquoll.
Diese grobe Form gehört der Vergangenheit an!
Unsere Wissenschaft und unsere Dichtung sind komplexer geworden – unsere Kriegskunst auch. Heute erscheint der Soldat – besonders, wenn er im Himmel Stellung hält – als ein mit den modernsten Diagnosemitteln und Instrumenten ausgerüsteter Chirurg – der dann begeistert in alle Organe reinschneidet.

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