Zur Beerdigung der Menschheit

Mal etwas zur Dekontextualisierung.

Dekontextualisierung – ein schönes Wort.
Wir sind gut in den Worten.
Anstatt uns zu schämen, prägen wir sie
überholen das Dasein bei Weitem.
Lassen liegen das Nahe.
Bei Gott warn wir schon
durch die heiligsten Werte wateten wir.
Wir knackten das Tiefste der Seele
zum Ursprung der Völker wühlten wir uns
durch. Aber nie am Geschehen
wir rasten auf Überholspuren lang
stets im Gedanken, die Wirklichkeit sei
unsrer nicht würdig – was für ein Klang.

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